Montag, 10. Januar 2011

Palolem

In jedem Reiseführer steht, dass Palolem einer  der schönsten Beaches von Goa ist.Motiviert durch die Kellner in einer unserer Beach Shacks, sind wir heute morgen in den öffentlichen Bus gestiegen, denn die Fahrt sollte ja bloss etwa 2 Stunden dauern...Es wurden dann plus 3 Stunden daraus. Indya und Sam waren okay, beide schliefen einen Grossteil der Zeit (thank god!!). Die Fahrt war abenteuerlich, mit lautstarker indischer Musik begleitet und verlief teilweise im Landesinneren, das mit seinen üppigen Palmenwäldern und Reisfedern wirklich traumhaft ist. Endlich Ankunft, Frühstück, begleitet von meditativer Musik in einer der unzähligen Restaurants am Strand. Palolem ist sehr bekannt unter den Backpackern, also günstige Unterkünfte, viel junges Publikum, lange Nächte, aber auch viel Yoga & Co! Ich hab es mir nicht so "touristisch" vorgestellt. Ich finde es etwas hektisch und nicht chillig. Beeindruckend ist, dass sich die vielen Touristen den Strand mit den Fischern teilen (umgekehrt wäre es wohl richtiger gesagt), es stehen riesige Fischerboote herum, davor liegen Kühe. Leider gibt es relativ wenige Sonnenliegen + Schirme, Schatten sucht man vergeblich. 

Hier ein paar Fotos vom heutigen Tag. Zurück hat dann Ilse Masi ein Taxi spendiert, in einer Stunde waren wir zu Hause, nach einer sehr komfortablen schönen Fahrt! Danke Ilse!
Martina, Andrea und Jakob sind am Strand geblieben und haben sich eine Nacht in eine Beach-hut eingemietet. Morgen geht es für sie dann in den Nationalpark, ich wünsche, dass sie viele Tiere sehen und einen spannenden Ausflug geniessen können.

 Indya's all time favourite: Fresh waltermelon juice


 Strand von Palolem, wirklich traumhaft, aber sehr busy.

 Am Busbahnhof, Ilse mit Sam, Jakob, Andrea und Indya


 Beach-hut am Palolem Beach, ein Raum plus Bad mit Wasser im Eimer ;-)  Dafür direkt am Strand


 Henna Tatoo
 Neuer Sarong, Sari, Tischtuch, Tuch... ein multipurpose Stück halt!




Sonntag, 9. Januar 2011

Message from Goa

Hey...endlich online, endlich ein paar Minuten Zeit, um mal ein paar Fotos reinzustellen! Die Internetverbindung ist extrem langsam ...
Wir sind in Südgoa, Mobor Beach, und haben hier eine schöne Villa gemietet, 5 Minuten vom Beach entfernt. Der Strand ist wirklich traumhaft, ganz feiner Sand, man kann sehr weit ins Wasser gehen und es gibt echt tolle Wellen und so viele Muscheln und Krebse...



 Endlich ein paar Tage Ferien!!!

 Ilse & Samy



Tandoori Kingfish - so lecker!
Unsere Villa "Casa Grande" 

 Bananenpalme im Garten unserer Villa

 Jaja... die Kuh am Strand

 Moi!
Sonnenuntergang
 Dosa essen!!!
 In Indien gibt es derzeit eine Zwiebelkrise. Einerseits wurde ein Grossteil der Ernte verdorben (den exakten Grund kenn ich nicht), andererseits sehr viel exportiert! Wer sich mit indischer Küche ein bisschen auskennt weiss, dass quasi jedes indische Gericht auf Zwiebel basiert!! Ein Kilo kostet derzeit 1 Euro... wenn man sich vorstellt, dass etwa ein Taxifahrer 80 Euro/Monat verdient,  ist 1 Euro f. Zwiebel verdammt viel?! Der Hinweis im Lokal sagt, dass der Zwiebelsalat, der meist bei vielen Gerichten am Teller dabei ist, extra verrechnet wird!


 Lecker Thali (heisst Platte), die aus verschiedenen Gemüsecurrys und Dal (Linsen) besteht.


 Besuch von Mandakini & Claus. Es war gut, die beiden zu sehen. Sie waren auf der Durchreise nach Gokarna, wo sie jedes Jahr 2-3 Monate verbringen.

Abschied von Papa....der muss leider zurück nach Europa ;-(

Sonntag, 2. Januar 2011

Little Buddhaji

Der nächste Eintrag kommt aus GOA!!!
Heute ist unser letzter Tag in Bangalore, wir freuen uns sehr auf Goa, sind aber traurig, unsere Familie wieder verlassen zu müssen. Es ist so schön hier, Mandy und Aman lieben die Kinder über alles und wir haben sehr viel miteinander gelacht. Es ist als, ob wir eh immer zusammen wären.. aber leider ist das maximal 1x/Jahr der Fall. Ich hoffe wirklich, dass sie uns bald in Wien besuchen. 
Heute treff ich noch Ranjani, sie war vor 4 Jahren als Studentin in Wien und hat ab und dann auf Indya aufgepasst. Mittlerweile ist sie selbst Mama, ich freu mich sie heute zu sehen.


Die Teja's




Gestern gab's super Frühstück!

Lecker Chutneys und Samba (Gemüsecurry)


 Danach ging's ab zum Friseur.
 Da ging's ja noch....
 da auch noch...
 aber dann wurde es ihm unheimlich.. ich hatte viel Mühe ihn zu halten, aber schliesslich
wurde das Werk vollbracht!
 Here he comes, little Buddhaji!
 Frische Chips, yummmmy!


Hier noch ein Foto von den Büglern in der Garage!

Samstag, 1. Januar 2011

Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

Schuhe ausziehen bevor es in den Tempel geht! 

Wer ist Krishna: Er ist ein Avatar (ähnlich Inkarnation) von Vishnu. Vishnu ist wiederum ein Teil der Dreifaltigkeit, der drei Energien. "Personalisiert" im Hinduismus durch die Götter:  Brahma (Schöpfer),  Vishnu (Erhalter)und Shiva (Zerstörer). Das ist nur eine sehr kurze und oberflächliche Erklärung ;-)

Zum Tempel und zur Hare Krishna Gemeinschaft:
 1966 wurde in  New York die ISKCON von A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada gegründet. Er ging unter anderem auch nach Kalifornien, dem damaligen „Mekka“ der Aussteiger, Esoteriker und Hippies, wo seine Botschaft auf offene Ohren stieß. Die amerikanische Gesellschaft befand sich im Umbruch (VietnamkriegFrauenrechteGleichberechtigung der schwarzen Mitbürger); das allgemeine Interesse an fernöstlichen Religionen war hoch. Die Lehren der ISKCON und ihr Auftreten in der Öffentlichkeit hatten großen Einfluss auf die Popkultur. So wurde das Hare-Krishna-Mantra Bestandteil in Texten von Pop-Songs, etwa  im Musical Hair. Von Amerika aus verbreitete sich die ISKCON als Großstadt-Religion über die ganze Welt. 
Was sind die Lehren der ISKCON: 


  • Es gibt einen Gott; dieser Gott ist persönlich; Krishna ist die höchste (eigentliche) Verkörperung Gottes 
  • Die Lebewesen sind winzige Bestandteile Gottes; ihre eigentliche Bestimmung ist es, ihre Liebe und individuelle Beziehung zu Gott wiederzuerwecken.
  • Um dies zu erreichen, versuchen die Gläubigen, Krishna in der Meditation über den Klang seiner Namen zu begegnen.
  • Damit diese Meditation ihre volle Kraft entfalten kann, wird empfohlen, bestimmte Reinheitsgebote zu befolgen, insbesondere: Enthaltung von FleischkonsumAlkohol,Glücksspiel und Sexualität (außer in der Ehe und ausschließlich zur Zeugung von Kindern).

 Der Tempel von aussen ist ok, die südindischen hinduistischenTempel gefallen mir besser, sie sind sehr bunt und detailreich. Innen war es dann schon sehr beeindruckend.
 Hare Krishna Anhänger
 Es hat ein 24 Stunden Chantra Singen stattgefunden, Hare Krishna Hare Krishna .... 24 hours long.... Wir haben uns eine Weile dazugesetzt. Man stimmt total mit ein, der Text ist immer derselbe, nur die Geschwindigkeit ändert sich ;-) Samy war sehr begeistert. Ich hab ein Video gemacht, aber leider kann ich es nicht uploaden.
Tausende Menschen wollten an diesen Tag in den Tempel, man musste ca. 2 Stunden in der Schlange stehen. ABER man hat die Möglichkeit VIP Tickets zu kaufen (ca. 18 Euro f. die ganze Familie) und kann einen eigenen Weg innerhalb des Tempels bestreiten. Klar haben wir das in Anspruch genommen. Leider ist Fotografieren im Tempel selbst verboten. Indya wurde von den Anhängern immer wieder aufgefordert Hare Krishna zu sagen ;-) Irgendwie ist es cool dort, man sagt oder singt  Hare Krishna! Sonst nichts ;-)
 Chantra Singen
Tempelbesucher 
Im Tempel hat ein Priester eine Pooja für uns abgehalten. Das ist ein Ritual vor der Götterstatue, er hat für unser aller Wohlsein gebetet. Jeder bekam dann eine gelbe Blüte sowie das sogenannte Prashad: Prashad sind Opfergaben, die man, nachdem man sie den Göttern widmet,  vom Priester erhält. Ladoo ist eine indische Süssigkeit, die ihr vielleicht kennt, kleine runde süsse Bällchen. Nach unserer Pooja haben wir ein Riesenladoo erhalten, siehe Foto oben ;-)